AKTIVITÄTEN

27 Mitglieder der Bnai Brith Loge, Berlin, besuchten am Sonntag, den 4.
September Messingwerk mit Wasserturm und Eberswalde.
 


Der Vorstand von EUROPANOSTRA hatte seine jährliche Sitzung in diesem Jahr in Berlin. Auf Anraten von Angus Fowler hat diese Gruppe einen Abstecher nach Eberswalde gemacht. Auf dem Programm stand die Messingwerksiedlung, insbesondere die Teufelsbrücke, die Laubhütte, Villa Hirsch und der Wasserturm. Anschließend ging es zum Eberswalder Waggonfahrstuhl, welcher ein ganz besonderes Interesse bei den Herren erweckte.

v.l.n.r.:

Schriftführer der Gruppe: Rienko Wilton., NLNiederländischer Botschafter a.D. (u.a. in Malta), Eisenbahnenthusiast mit großem Modelleisenbahn zu Hause
 

David Morgan (Engländer), bekannter Anwalt, Präsident des Europäischen Verbandes für Museums- und Touristische Eisenbahnen
 

Hildebrand de Boer (der Fotograf), NL Denkmalpfleger, zuständig für Kulturrouten zu Industrieerbe in den Niederlanden
 

de Casanelles (Spanien), ESP ehem. Präsident des Europäischen Verbandes für Industrieerbe TICCIH
 

Angus Fowler Briter/Schotter), langjährig in Deutschland, ehem.
Vorsitzender des FAK BB, Vorsitzender der Deutschen Sektion von ECOVAST, Vorsitzender von DenkmalWaxht Brandenburg-Berlin, langjähriger Vorstandsmitglied von Europa Nostra


Paul Smith (Engländer in Frankreich), Forscher zum Industrieerbe im Franzöischem Kulturministerium (er ging zur selben Schule wie ich in Brentwood, Essex, England, etwa 5 Jahre jünger als ich, Jg. 1951)

 


Zum Tag des "Offenen Denkmals" am 12.09.2010, schlossen sich mehr als 20 Personen zur Führung durch die Messingwerksiedlung an.

Einige Besucher schafften anschließend noch den Aufstieg auf den Wasserturm.


Familie Thomas Raake aus Trampe am 5.9.2010 zu Besuch auf den Wasserturm. Frau Raake war die 1000. Besucherin und hat einen Familiengutschein zum kostenlosen Besuch für das Jahr 2011 bekommen.


Wer ist schneller ?

 Menschen, die an Ihre Grenzen stoßen wollen, gibt es überall.

So auch in Finow am Wasserturm. Seit einigen Jahren finden gegenseitige Besuche der alten Herren aus Suhl und Finow statt, um zu zeigen, dass man noch Fußball spielen kann. So geschehen , am 3. Juli bei Stahl Finow am Wasserturm. Nachdem Ulf Rösler (Rosi) (45) aus Suhl 2009 den Wasserturm in 2,34 Minuten bestiegen hat, schaffte es diesmal Torsten Noack (Alele) aus Suhl in 1,59 Minuten. Diese Herausforderung ist nicht neu. Schon einmal erzählte mir ein  Fußballer unter 14 Jahre, Er hätte den Aufstieg weit unter 2 Minuten geschafft. Neugierig geworden, habe ich mich jüngst getestet (65). Ich brauchte 2,30 Minuten, bei 35º C. Na bitte, es geht doch.

Ich glaube die Zeit ist reif, einen offiziellen Treppenlauf im Finower Wasserturm durchzuführen. Was man im Empire State Bulding in New York kann, dass können wir doch im Finower Wasserturm auch, oder ? Doch bevor es soweit ist, sollten sich Interessierte erst einmal,  zu den Öffnungszeiten an den Wochenenden von 13ºº bis 17ºº Uhr, testen. Übrigens ist Start vor dem Eingangsgebäude. Nachdem es erst einmal 17 Stufen nach unten geht, führen 262 Stufen nach oben. Ziel ist die Spielfeldseite auf den Umgang. Auf jeden Fall sollten 1 – 2 Begleitpersonen (Zeitnehmer) dabei sein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. www.wasserturm-finow.de

Torsten Noack (Alele) aus Suhl  (1,59 min)


 

Mitglieder des Fördervereins haben am 05.06.2010 den Wasserturm geputzt.

 


Die Wohnungsbau und Hausverwaltungs GmbH, vertreten durch Beate Blankenburg, organisierte mit einer Patenklasse der Bruno H. Bürgel Schule den Wandertag am 03.06.2010

 


Die Firma Metallbau Glawion GmbH, Heinrich-Hertz-Str.1 in 16225 Eberswalde hat 10 Vitrinen für den Ausstellungsraum (Wasserbehälter) hergestellt und montiert. Für den Transport nach oben, hat Gerüstbau Swen Köhle, Angermünder Str.85 in 16225 Eberswalde, kostenlos einen Bauaufzug installiert. An beiden Firmen ein großes Dankeschön.

Werkstattmeister Clemens Wolff und der Leiter der Angebotsabteilung Renè Matzke waren sich nicht zu schade, mit Hand anzulegen.

  

Von l.n.r.: Marco Zenker, Clemens Wolff, René Matzke und Bernd Carow.

  

Am 20. September fand die feierliche Eröffnung der Dauerausstellung

"Messingwerk - Ein Dokument der Arbeit"

im ehemaligen Wasserbehälter des Finower Wasserturms statt.

   

Frau Hoene liest das Schlußwort aus dem Buch "Revolution im Messing" von Siegmund Hirsch vor. Bild Mitte im hellen Hemd und Bluejeans Neft Hirsch, Urenkel des Fabrikanten Gustav Hirsch, aus Israel.

 

v.l.n.r. Katharina Hoba von der israelischen Botschaft aus Berlin, Bürgermeister Friedhelm Boginski, Architekt Thomas Steier von der Finower Planungsgesellschaft

v.l.n.r.: Brigitte Kuchenbecker, Neft Hirsch, Dan Hirsch, Friedhelm Boginski und Josef Keil (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Barnim)

Die Leiterin der Kulturabteilung von der Israelischen Botschaft, Frau Ben David, konnte wegen eines gebrochenen Fußes die Treppen nicht nehmen und wartete am Eingang geduldig, bis wir wieder unten waren. Wir gingen dann noch gemeinsam durch die Messingwerksiedlung. Als wir dann vor der Gedenktafel zu Felix Rosenblüth am Alten Hüttenamt standen, sagte Frau Ben David: Leo Rosenblüth war Ihr Kinderarzt in Tel Aviv. Er war ein Bruder von Felix und ist in Messingwerk 1893 im Alten Hüttenamt geboren.

 


Zum Jahreswechsel 2008/2009 hat der Mobilfunkanbieter O2 Germany eine Sendeanlage auf den Wasserturm installiert.

  

  

  

   

 


Feierliche Einweihung des Wasserturms

am 04.12.2007 nach erfolgter Sanierung.

Fernsehbeitrag von Eberswalde.TV hier.

v.l.n.r.: Josef Keil (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Barnim), Frau Even-Pröpper (Referatsleiterin Stadtumbau-Integrierte Quartiersentwicklung), Architekt Thomas Steier (Finower Planungsgesellschaft),  Neft Hirsch (Urenkel des Fabrikanten Gustav Hirsch), Bürgermeister Friedhelm Boginski, Landrat Bodo Ihrke, am Rednerpult Imri Rapaport (Enkel des Bauunternehmers Adolf Rapaport)

v.l.n.r.: Josef Keil, Frau Even-Pröpper, Architekt Thomas Steier, Staatssekretär Dr. Johann Komusiewicz (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur), Neft Hirsch,  Imri Rapaport

v.l.n.r.: Bürgermeister Friedhelm Boginski, Neft Hirsch, Imri Rapaport , Arnold Kuchenbecker (Vorsitzender des Fördervereins)

v.l.n.r.: N. Hirsch, F. Boginski, B. Ihrke

v.l.n.r.: Neft Hirsch und Ehefrau Nira, Imri Rapaport mit Ehefrau.

Die enthüllte Tafel des Wasserturms.

 


Am 2.9.2007 organisiert die Fachhochschule Eberswalde eine Fahrt mit der Anneliese auf den Finowkanal. Erläuterungen zur Industriegeschichte gibt es von Dipl.-Ing. Carsten Seifert und Stadtführer Herrn Kuchenbecker.

Mit Infostand auf der EWITA im Familiengarten.

Eine Klasse vom Humbold-Gymnasium besucht den Wasserturm.


Auf Einladung der Jusos des Landes Brandenburg besucht am 1.9.2007 eine Jugendgruppe aus Israel die jüdischen Symbole in Messingwerk und den Wasserturm


Die Jugend aus der Eberswalder Partnerstadt Herlev bei Kopenhagen am 3.8.2007


Der Wasserturm ist zum Finow-Cup am 24. und 25.6 für Besucher geöffnet.


Eröffnung des Finow-Cup am 24.6.2007 im Wasserturm, durch die Sponsoren.


Mitgliederversammlung und Neuwahl des Vorstandes am 27.4.2007. Der alte Vorstand wird einstimmig wiedergewählt


Unser Förderverein ist am 24.3.2007 auf der BarnimBau Messe mit dem Infostand vertreten


Die Ausstellung 100 Jahre Wasser Eberswalde wurde von Kulturministerin Johanna Wanka im Museum eröffnet.

Über die zukünftige Nutzung des Finower Wasserturmes wird sie vom Vorsitzenden des Fördervereins, Herrn Kuchenbecker, informiert.


 

Der Lions-Club besichtigt den Gedenkhof über der Eingangshalle


Kunstobjekt Finower Wasserturm

Ausstellung in der Rathauspassage Eberswalde


Wie alles begann ....

 

 

 

 

Die Sanierung des Turmes ist dringend erforderlich, wenn das Baudenkmal eine Zukunft haben und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. Konkrete
Schätzungen haben Kosten in Höhe von 1,2 Millionen EUR ergeben

Die Stadt Eberswalde, Eigentümerin des Turmes, bekennt sich zu ihrer Verantwortung, kann jedoch die Finanzierung der erforderlichen Arbeiten aus eigener Kraft nicht bewerkstelligen.

Engagierte Bürger haben im Jahre 2003 den Förderverein FINOWER WASSERTURM und sein Umfeld e.V. gegründet, ein Verdienst vor allem von Herrn Arnold Kuchenbecker, des jetzigen Vereinsvorsitzenden. Ein Infostand des Fördervereins wurde erworben, um für die Erhaltung des Wahrzeichens von Finow zu werben.

 


Der persönliche Kontakt zu den Urenkeln des Fabrikanten Gustav Hirsch in Israel ist durch Herrn Kuchenbecker zustande gekommen.
Naftali Hirsch und sein Bruder Shalom Hirsch sind Geschäftsführer der Firma "NOGA ENGINEERING", einer Werkzeugfabrik in Israel. Sie erklärten, sich an der Sanierungsfinanzierung des Finower Wasserturmes zu beteiligen.

 

von l.n.r. Neft Hirsch, Urenkel des Fabrikanten Gustav Hirsch mit seiner Frau Nera und Imri Rapaport, Enkel des Wassertumbaumeisters Adolf Rapaport

 


Am 13. 03.04 auf der I.T.B. Ministerin Prof. Johanna Wanka u.Wirtschaftsminister
Junghans erhalten von Herrn Kuchenbecker das Faltblatt des Fördervereins.

 

Die DEUTSCHE STIFTUNG DENKMALSCHUTZ lobte im Jahre 2003/04 einen Wettbewerb aus. DENKMAL-AKTIV Kulturerbe macht Schule. Die GOETHE – REALSCHULE Eberswalde erhielt mit dem Projekt  „Den Wasserturm Finow und sein Umfeld” retten, eine Förderung der Stiftung in Höhe von 2.500 EUR. Unter der Leitung von Frau Ursula Weimann (Kunstlehrerin) haben die Schülerinnen und Schüler der Goethe Realschule Eberswalde folgendes realisiert:

Unter der Anleitung des Eberswalder Metallbildhauers ECKHARD HERRMANN entstanden Formen für den Turm, die Tonarbeiten als Endresultat hervorbrachten (für den Verkauf bestimmt zu Gunsten der Finanzierung). Ein massives Modell des Turmes aus Messing schuf Eckard Herrmann für eine Geldsammelbox (ein Makrolongehäuse der Firma ROSE GEHÄUSETECHNIK GmbH in Finow).

 

 

 


Zeichnungen , Linoldrucke u. Acrylmalereien zum Thema Wasserturm wurden von den Schülern gestaltet. Zur besseren Visualisierung des Infostandes ist eine Staffelei erworben worden, auf die eine 2m mal 0,80 m hohe Leinwand (Motiv Wasserturm) platziert wurde.

 


Weiterhin entstand mit Hilfe von Götz Herrmann (Werbeagentur Herrmann) und Telta Citynetz GmbH diese Internetpräsenz. Ein Arbeitsblatt für den Unterricht im Sinne von Heimatbewusstsein (Messingwerk und WASSERTURM FINOW, sowie schöne erhaltenswerte Details an Häusern im näheren Umfeld der Schule) ist entstanden - ganz im Sinne DENKMAL-AKTIV !!!

Zur 750 Jahrfeier der Stadt Eberswalde sind diese Produkte zum Tragen gekommen, helfen aber darüber hinaus auch weiterhin, die Rettung des Turmes
und seines Umfeldes in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.

 


 

Spenden bitte an den Förderverein:

FINOWER WASSERTURM und sein UMFELD e.V.
KONTO-NUMMER: 3210034728
BANKLEITZAHL: 170 520 00
SPARKASSE BARNIM