Wie alles begann ....

von Arnold Kuchenbecker

Die Sanierung des Turmes ist dringend erforderlich, wenn das Baudenkmal eine Zukunft haben und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. Konkrete
Schätzungen haben Kosten in Höhe von 1,2 Millionen EUR ergeben

Die Stadt Eberswalde, Eigentümerin des Turmes, bekennt sich zu ihrer Verantwortung, kann jedoch die Finanzierung der erforderlichen Arbeiten aus eigener Kraft nicht bewerkstelligen.

 

Engagierte Bürger haben im Jahre 2003 den Förderverein FINOWER WASSERTURM und sein Umfeld e.V. gegründet, ein Verdienst vor allem von Herrn Arnold Kuchenbecker, des jetzigen Vereinsvorsitzenden. Ein Infostand des Fördervereins wurde erworben, um für die Erhaltung des Wahrzeichens von Finow zu werben.

Der persönliche Kontakt zu den Urenkeln des Fabrikanten Gustav Hirsch in Israel ist durch Herrn Kuchenbecker zustande gekommen.
Naftali Hirsch und sein Bruder Shalom Hirsch sind Geschäftsführer der Firma "NOGA ENGINEERING", einer Werkzeugfabrik in Israel. Sie erklärten, sich an der Sanierungsfinanzierung des Finower Wasserturmes zu beteiligen.

von l.n.r. Neft Hirsch, Urenkel des Fabrikanten Gustav Hirsch mit seiner Frau Nera und Imri Rapaport, Enkel des Wassertumbaumeisters Adolf Rapaport

Am 13. 03.04 auf der I.T.B. Ministerin Prof. Johanna Wanka u.Wirtschaftsminister
Junghans erhalten von Herrn Kuchenbecker das Faltblatt des Fördervereins.

Die DEUTSCHE STIFTUNG DENKMALSCHUTZ lobte im Jahre 2003/04 einen Wettbewerb aus. DENKMAL-AKTIV Kulturerbe macht Schule. Die GOETHE – REALSCHULE Eberswalde erhielt mit dem Projekt  „Den Wasserturm Finow und sein Umfeld” retten, eine Förderung der Stiftung in Höhe von 2.500 EUR. Unter der Leitung von Frau Ursula Weimann (Kunstlehrerin) haben die Schülerinnen und Schüler der Goethe Realschule Eberswalde folgendes realisiert:

Unter der Anleitung des Eberswalder Metallbildhauers ECKHARD HERRMANN entstanden Formen für den Turm, die Tonarbeiten als Endresultat hervorbrachten (für den Verkauf bestimmt zu Gunsten der Finanzierung). Ein massives Modell des Turmes aus Messing schuf Eckard Herrmann für eine Geldsammelbox (ein Makrolongehäuse der Firma ROSE GEHÄUSETECHNIK GmbH in Finow).


Zeichnungen , Linoldrucke u. Acrylmalereien zum Thema Wasserturm wurden von den Schülern gestaltet. Zur besseren Visualisierung des Infostandes ist eine Staffelei erworben worden, auf die eine 2m mal 0,80 m hohe Leinwand (Motiv Wasserturm) platziert wurde.

Weiterhin entstand mit Hilfe von Götz Herrmann (Werbeagentur Herrmann) und Telta Citynetz GmbH diese Internetpräsenz. Ein Arbeitsblatt für den Unterricht im Sinne von Heimatbewusstsein (Messingwerk und WASSERTURM FINOW, sowie schöne erhaltenswerte Details an Häusern im näheren Umfeld der Schule) ist entstanden - ganz im Sinne DENKMAL-AKTIV !!!

Zur 750 Jahrfeier der Stadt Eberswalde sind diese Produkte zum Tragen gekommen, helfen aber darüber hinaus auch weiterhin, die Rettung des Turmes
und seines Umfeldes in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.

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