VR 360° - Finower Wasserturm

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verknüpfte Standpunkte

Messingwerkhafen
Gustav-Hirsch-Platz
Torbogenhaus
Luft über der Siedlung

enthaltene Informationen

Direktorenhaus Lewy

Neben der Villa Hirsch wurde 1914/15 ein zweigeschossiger Putzbau mit großen Fenstern und einem durch eine Frieszone aus Klinkerzierverbänden erhöhtem Walmdach zunächst für den Werkdirektor Erich Lewy nach Plänen von Paul Mebes erbaut. Es steht etwas zurückgesetzt neben dem Garten der Hirsch-Villa. Interessant ist auch der pavillonartige Eingangsbereich mit konkav geschwungenem Zeltdach aus Kupferblech sowie einer aus Kupfer getriebenen Laterne auf dem First (siehe Foto). Nach 1990 wurde das Gebäude an die Bewohner verkauft.

Villa Hirsch

Die Villa Hirsch wurde 1886 als Wohnhaus für Gustav Hirsch in eingeschossiger Bauweise erbaut (siehe Foto 1). 1916 wurde sie unter Siegmund Hirsch nach Planung des Berliner Architekten Paul Mebes aufgestockt und umgebaut. Das daneben stehende Spritzenhaus der Feuerwehr wurde als Eingangsbereich genutzt (siehe Foto 2). Nach der Aufstockung 1916 wurde an der Kante zwischen EG und OG ein sehr schön gestalteter Fries von Franz Blaszek aus Förderstädter Kalk angebracht mit verschiedenen mosaischen Motiven angebracht (siehe Foto 3). Im Garten befand sich um 1917 ein Wasserbecken (siehe Foto 4), in dem sich der Wasserturm spiegelte.

ehemalige Patronenhütte

Die ehemalige Patronenhütte wurde 1889 über dem ehemaligen Brennofengebäude (erbaut 1769 und teilweise aus Klosterformatsteinen aus Chorin bestehend) errichtet. Dort wurden vor und während des 1. Weltkriegs mit 10 bis teilweise 20 Stanzen aus Messingblechen "Näpfchen" hergestellt, aus denen dann in den Munitionsfabriken Patronenhülsen hergestellt worden sind. In 24 Stunden sind dort über 10.000 kg Näpfchen hergestellt worden. Heute sollen in dem Gebäude Loft-Wohnungen entstehen....

Schlauchturm der Feuerwehr

Im Gutsbezirk Messingwerk wurde 1902 eine Werksfeuerwehr gegründet. (siehe Ausstellung im Wasserturm) Diese Gründung war notwendig, weil es in den Jahren zuvor hin und wieder zu einem Brand von Werks- oder Lagerhallen kam, da dort ja auch mit Feuer gearbeitet wurde. Zum Trocknen der Feuerlöschschläuche wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Schlauchturm erbaut. Gegenüber neben dem Haus Hirsch befand sich das Spritzenhaus (erbaut 1856), heute der Eingangsbereich zur Villa Hirsch. Das Spritzenhaus wurde später nach einem Gebäude im Lichterfelder Weg verlegt.