VR 360° - Finower Wasserturm

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verknüpfte Standpunkte

Vor dem Turm
Luft über der Siedlung
Villa Hirsch

enthaltene Informationen

Stallgebäude am G.-Hirsch-Platz

Diese Stallgebäude wurden mit Errichtung der Arbeiterwohnhäuser am Platz in den Jahren 1913 und 1915/16 erbaut. Architekt war Paul Mebes. Dort konnten die Bewohner Kleintiere halten und Nahrungsmittel aufbewahren. Ein Teil der Stallgebäude war sogar unterkellert. Dort wurden zeitweilig u.a. auch Schweine gehalten. Um das Jahr 2000, nachdem die Messingwerksiedlung 1996 als Denkmalbreich unter Schutz gestellt worden war, wurden die Gebäude am Platz durch die WHG umfangreich saniert.

Wohnhäuser am G.-Hirsch-Platz

Die östliche Zeile der Arbeiterwohnhäuser wurde 1913 nach der Planung durch das Architekturbüro Paul Mebes/Paul Emmerich erbaut. Bei Ausschachtungsarbeiten am linken Eingang wurde der Messingwerker Goldfund entdeckt. (siehe Stele) Anfangs mussten die Bewohner noch Außentoiletten nutzen. Die gegenüberliegende westliche Zeile wurde 1915/16 ebenfalls durch Mebes/Emmerich geplant. Die Änlichkeit mit den Fassaden vom holländischen Viertel in Potsdam war von Paul Mebes durchaus beabsichtigt. Im Jahr 2000 wurden die Gebäude am Platz saniert, weil die ganze Messingwerksiedlung 1996 als Denkmalbereich unter Schutz gestellt wurde.

Gustav-Hirsch-Platz

Im Jahr 1998 wurde der ehemalige Rote Platz in der Messingwerksiedlung umbenannt in Gustav-Hirsch-Platz. Anlass war der 100. Todestag von Gustav Hirsch, der als langjähriger Leiter des Messingwerks im Jahre 1898 hier vor Ort verstarb.

Stele zum Goldfund

Diese Stele wurde 2005 vom Verein für Heimatkunde zu Eberswalde aus Anlass des 100. Gründungstages des Vereins (1905) gemeinsam mit dem Rotary Club Eberswalde errichtet. Gewidmet ist sie dem 1913 bei Ausschachtungsarbeiten zur Gründung der Arbeiterwohnhäuser in einem Tongefäß entdeckten Messingwerker Goldfund. Dieser Fund wog 2,6 kg und hatte 81 Teile aus Gold. Er ging als Goldschatz von Eberswalde in die Museumsgeschichte ein und befindet sich derzeit im Puschkin-Museum von Moskau (im Keller).